Hindernislauf: etwas anders ausgelebt

Die Sportart Parkour definiert sich als „effiziente, schnelle und elegante Fortbewegung durch meist urbane Räume ohne Unterstützung von Hilfsmitteln“. Der Sportler (in der Szene auch „Traceur“ genannt) setzt es sich zum Ziel, im Rahmen seiner Fähigkeiten die bauliche oder natürliche Umgebung möglichst kreativ und interaktiv zu nutzen. Urbane Strukturen werden dabei als Hindernisse interpretiert, die zu einer Nutzung einladen. Man geht Wege, die andere nicht gehen – auch in Herne.

(erschienen in der Fachzeitschrift PLAYGROUND@LANDSCAPE, Ausgabe 4/2015)

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Der Lippepark in Hamm

Der Hammer Westen hat ein neues Highlight – auf den ehemaligen Bergbau-Flächen entstand ein außergewöhnlicher Landschaftspark, der drei Stadtbezirke umfasst. Kernbereich
ist das 42 Hektar große Gelände des ehemaligen Schachtes Franz, das zum barrierefreien Stadtpark mit besonderen Attraktionen ausgebaut wurde. Der erste Teil dieser Fläche wurde im November 2012 für die Besucherinnen und Besucher freigegeben. Der zweite, fast doppelt so große Teil 2014. Spazierengehen, Skaten, Bouldern, Kicken, Beobachten, Erinnern, Ausruhen, Kommunizieren – der Lippepark im Hammer Westen bietet zahlreiche Anziehungspunkte für Ruhesuchende, Freizeitsportler, mutige Sporttalente, Flaneure und auch spirituell Interessierte.

(erschienen in der Fachzeitschrift PLAYGROUND@LANDSCAPE, Ausgabe 2/2015)

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Stadt Wuppertal setzt mit Parkour - Trainingsanlage Maßstäbe

Parkour bezeichnet eine in Frankreich entwickelte Jugendkultur, die im Wesentlichen darauf abzielt Hindernisse im meist urbanen Raum auf schnelle, effiziente und elegante Art und Weise zu überwinden. Dabei setzen die Parkourläufer keinerlei Hilfsmittel ein. Parkour stellt sich dabei als Sportart dar, die sich meist im stark bebauten urbanen Freiraum abspielt. Bauliche, räumliche Strukturen wie Treppen, Mauern, Rampen etc. werden dabei von den Sportlern neu interpretiert und dabei auf unkonventionelle Art und Weise überquert...

(erschienen in der Fachzeitschrift PLAYGROUND@LANDSCAPE, Ausgabe 3/2014)

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Die Stadt als Bühne

Dass in Deutschland immer mehr Parkour-Anlagen entstehen, ist im Grunde ein Widerspruch in sich. Parkour nämlich, die „Kunst der effizienten Fortbewegung“, ist per definitionem eine Sportart, die frei im urbanen Raum stattfindet. Der Traceur (französisch für „der, der eine Linie zieht“) bewegt sich von einem Punkt zum anderen, ohne auf Vorgaben der gebauten Umwelt Rücksicht zu nehmen. All die Mauern, Treppengeländer oder Papierkörbe werden ihm zum Sportgerät, das er auf dem direkten Weg von A nach B mit den Fähigkeiten seines Körpers kunstvoll überwindet...

(erschienen in der Fachzeitschrift STADTundRAUM, Ausgabe 1/14)

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Parkour - Neue Wege durch die Stadt

Immer häufiger macht eine neue Sportart Schlagzeilen. »Parkour« bezeichnet hier nicht die Hindernisse auf einem Reitplatz, sondern eine jugendkulturelle Freestylesportart, die sich meist in stark bebauten städtischen Räumen abspielt.
Aktuell stellt sich die Frage ob Parkour lediglich ein aufflammender Trend der heranwachsenden Generation ist oder ob es als Instrument in der Jugendförderung und Raumplanung Verwendung finden kann. ...

(erschienen in der Fachzeitschrift RaumPlanung, Ausgabe 161/2-2012)

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Gladbeck: Treppen, Mauern und Geländer

Parkourläufer und Freerunner nutzen vorgefundene Treppen, Mauern und Geländer für ihren Sport. Ihre Bewegungen sind Ausdruck eines Traums von Freiheit und Unabhängigkeit. Im nordrhein-westfälischen Gladbeck wurde Anfang Juli 2010 eine erste kommunale Parkouranlage eröffnet – auf Wunsch von Kindern und Jugendlichen. Wie bei den bereits etablierten Skateanlagen wird dort versucht, den jungen Sportlern einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie Bewegungsabläufe beziehungsweise »ihren Sport« an eigens entwickelten Geräten üben und trainieren können...

(erschienen in der Fachzeitschrift STADTundRAUM, Ausgabe 6/11)

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Deutscher SPIELRAUM-Preis 2011: »And the winners are...«

Der Deutsche SPIELRAUM-Preis 2011 geht nach Esslingen! Bereits zum 9. Mal wurde die begehrte Auszeichnung an vorbildliche Spielräume beziehungsweise deren Träger vergeben. Mit dem diesjährigen Thema »Spielräume im kulturellen Wandel« zeichnete die renommierte Fachjury insbesondere die Planungen aus, die Kommunikation und Interaktion übergreifend fördern und identitätsstiftend auf das räumliche und soziale Umfeld wirken. ...

(erschienen in der Fachzeitschrift STADTundRAUM,    Ausgabe 3/2010)

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Parkour: urbane Freiheits(t)räume

Parkour ist eine jugendkulturelle urbane Sportart. Die physischen Bewegungen sind zum Teil Ausdruck eines Traumes von Freiheit und Unabhängigkeit. „Sich (wo)anders bewegen als die Anderen“. Diese Wünsche brauchen jedoch Räume in denen sie sich manifestieren können. Öffentliche und private Flächen werden derzeit immer intensiver in Anspruch genommen und umgenutzt.
Wo führt dies hin und wo liegen Alternativen zu möglichen Interessenskonflikten? ...

(erschienen in der Fachzeitschrift FreeLounge,    Ausgabe 3/2010)

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