Die Stadt als Bühne

Dass in Deutschland immer mehr Parkour-Anlagen entstehen, ist im Grunde ein Widerspruch in sich. Parkour nämlich, die „Kunst der effizienten Fortbewegung“, ist per definitionem eine Sportart, die frei im urbanen Raum stattfindet. Der Traceur (französisch für „der, der eine Linie zieht“) bewegt sich von einem Punkt zum anderen, ohne auf Vorgaben der gebauten Umwelt Rücksicht zu nehmen. All die Mauern, Treppengeländer oder Papierkörbe werden ihm zum Sportgerät, das er auf dem direkten Weg von A nach B mit den Fähigkeiten seines Körpers kunstvoll überwindet...

(erschienen in der Fachzeitschrift STADTundRAUM, Ausgabe 1/14)

zum Artikel